Strukturierte Daten von Anfang an
Ein zentraler Punkt für eine zeit- und kostenoptimierte Produktion von Print- und EP-Medien ist die formale Qualität der Ausgangsdaten.
Das Problem: Autoren liefern kein XML, sondern Word. MS Word ist der Quasi-Standard in der Textverarbeitung, und daran wird sich so schnell wohl auch nichts ändern. Es empfiehlt sich die folgende Strategie, um mit möglichst geringem Aufwand zu sauberen Daten zu kommen.
- Einsatz einer Word-Dokumentvorlage
Diese bildet die Strukturen des Produktes über Formatvorlagen nach und bietet außerdem benutzerfreundliche Tools zur effizienten Erledigung wiederkehrender Aufgaben. Die Dokumentvorlage wird dem Autor mit einer Anleitung zur Verfügung gestellt.
Dennoch sollte man nicht davon ausgehen, dass alle Autoren den Vorgaben zu 100% folgen. Daher der zweite Schritt:
- Formales Copy Editing
Hierbei werden uneinheitliche und falsche Auszeichnungen in den Word-Dokumenten korrigiert. Alle Dokumente sollten diesen zusätzlichen Verarbeitungsschritt durchlaufen.
- Word to XML-Konvertierung
Die so optimal vorbereiteten Word-Daten können vollautomatisch – z.B. auf Basis des docx-Formates in die Ziel-XML-Struktur konvertiert werden.
Dokumentvorlagen mit Mehrwert